Berichte 2012

Dezember 2012

 

Kerzen und offenes Feuer zur Weihnachtszeit

 

Die Weihnachtszeit ist nicht nur die schönste, sondern mit Blick auf die Brandgefahr auch die gefährlichste Zeit des Jahres. Alle Jahre wieder kommt die Feuerwehr – zu Wohnungsbränden! Damit Weihnachten nicht zur heißesten Jahreszeit wird, folgen nun ein paar Tipps und Hinweise für eine feuerfreie Weihnachtzeit:

 

  • Stellen Sie sich nur frische Weihnachtsbäume und Gedecke in die Wohnung, niemals vertrocknetes Grünzeug verwenden. Adventskränze und –gestecke sind oftmals trocken und stehen innerhalb weniger Sekunden in Vollbrand. Das Austrocknen der Adventskränze lässt sich vor allem gegen Ende der Adventszeit wohl auch kaum verhindern. Ein mit Wasser befüllter, standfester Behälter/Ständer für den Baum kann wahre Wunder bewirken, dass der Baum frisch bleibt, er nadelt auch nicht so schnell und sieht lange gut aus. Beachten Sie, dass in warmen Räumen das Grün schneller austrocknet, dies erhöht die Brandgefahr.
  • Brennende Kerzen niemals unbeaufsichtigt lassen. Achten Sie bei Kerzen auf eine feuerfeste Unterlage. Die Kerzen nie durch Pusten löschen, hierbei besteht die Gefahr des Funkenfluges, lieber mit einem Kerzenlöscher auf Nummer sicher gehen.
  • Stellen Sie ihren Baum/Kranz so auf, dass er einen Abstand von mind. 50 cm zu anderen Gegenständen wie Vorhängen, Möbel oder Elektrogeräte hat. Befestigen Sie die Kerzen am Grün so, dass Sie nicht herunterfallen können. Achten Sie darauf, dass beim Anzünden der Kerze, kein Grün oder Dekor unmittelbar in Flammenhöhe hängt. Kerzen sollten nur mit einem Feuerzeug angezündet werden.
  • Stellen sie einen geprüften Feuerlöscher oder einen Eimer mit Wasser mit einem Handfeger in greifbarer Nähe des Aufstellungsortes. Bei Rauchentwicklung und Brandgeruch alarmieren Sie die Feuerwehr unter der Ruf-Nr. 112. Mit dem getunkten Handfeger können Sie die krtische Stelle stark bewässern. Vermeiden Sie das Löschen von ausgedehnten Grünbränden, bringen Sie sich und andere sofort in Sicherheit und alarmieren die Feuerwehr. Lassen Sie die Finger von den Löschsprays, die neuerdings überall angepriesen werden. Diese Dinger sind bestenfalls eine Löschhilfe, aber kein Feuerlöscher.
  • Kinder nie ohne Aufsicht im gleichen Raum spielen lassen. Es ist ein ungeschriebenes Gesetz, dass Kinder von einer flackernden Kerze magisch angezogen werden. Feuer ist kein Spielzeug und daher ist es besonders wichtig, Kinder über die Gefahren von Feuer aufzuklären, sowie sie keine Sekunde aus den Augen zu lassen. Zündqullen wie Feuerzeuge und Streichhölzer außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren.
  • Bei Lichterketten achten Sie auf das TÜV-Siegel, sowie die Zulassung des VDE, auch auf das GS-Zeichen, diese sind zwar teurer aber man muss nicht mit bösen Überraschungen rechnen. Normalerweise dürfen Lichterketten im Betrieb eine Temperatur von 90 Grad C nicht überschreiten. Achten Sie auf Defekte an der Kette, vermeiden Sie diese selbst zu reparieren. Werden Birnen durch neue ersetzt, achten Sie darauf, dass die Birnen die richtige Wattzahl haben, diese ist nämlich je nach Länge der Kette unterschiedlich. Schalten Sie Ihre gesamte Weihnachtsbeleuchtung aus, wenn Sie Ihre Wohnung verlassen.

 

Wir wünschen allen Bürgerinnen und Bürgern eine besinnliche Adventszeit und an dieser Stelle schon mal Frohe Weihnachten.

Wir bedanken uns bei allen, die in diesem Jahr als neues Mitglied bei der Freiwilligen Feuerwehr Otterfing beigetreten sind und uns dadurch finanziell unterstützen.

 

Damit Sie eine Vorstellung bekommen wie innerhalb von 45 Sekunden ein Raum völlig in Flammen steht, sehen Sie sich das Video an.



November 2012

Wir brauchen Dich!

Neue ehrenamtliche
Mitglieder gesucht!



Die Freiwillige Feuerwehr Otterfing lädt alle Bürger von Otterfing, die bereits aktiv bei einer Feuerwehr tätig waren und gerne wieder aktiv werden möchten, zu einer
Informationsveranstaltung ein.    

                                                   

Herzlich willkommen sind ebenso alle Interessenten, die tagsüber in Otterfing sind oder dort arbeiten und im Falle eines Einsatzes auch ausrücken können.



Unter dem Menüpunkt Kontakt können Sie uns vorab eine Nachricht senden bzw. Fragen stellen.

 

Wann:  Mittwoch 14.11.2012 um 19.30 Uhr



Wo:   Feuerwehr Otterfing, Münchner Straße 19



Oktober 2012

Rauchmelder retten Leben!

Rund 600 Menschen sterben jährlich in Deutschland durch Brände, 6´000 werden schwer und 60´000 leicht verletzt. Hiervon ist Bayern mit 60 Todesfällen durch einen Brand betroffen, davon 70 Prozent von ihnen nachts. Gerade wer im Schlaf überrascht wird, hat kaum eine Chance, sich zu retten.

Die Sachschäden gehen in die Milliarden. Rauchwarnmelder geben Alarm, bevor es zu spät ist. Da bereits das Einatmen einer Lungenfüllung mit Brandrauch tödlich sein kann, ist ein Rauchmelder der beste Lebensretter in Ihrer Wohnung. Durch das Einatmen der giftigen Rauchgase ist man schnell handlungsunfähig. Wer keinen Rauchmelder installiert hat, muß sich bewusst sein, dass er nicht nur sein eigenes Leben, sondern auch das seiner Mitmenschen gefährdet.

Der laute Alarm des Rauchmelders warnt Sie und ihre Kinder auch im Schlaf rechtzeitig vor den tödlichen Rauchgasen und vor der Brandgefahr und gibt Ihnen den nötigen Vorsprung, sich und Ihre Familie in Sicherheit zu bringen und die Feuerwehr über den Feuerwehrnotruf 112 zu alarmieren.

Heimrauchmelder mit dem Prüfzeichen VdS gibt es kostengünstig unter anderem in Baumärkten, Verbrauchermärkten und im Elektrofachhandel. Mehr Informationen darüber können Sie unter http://www.rauchmelder-lebensretter.de einsehen.

Beim Kauf von Rauchmeldern achten Sie besonders darauf, dass die Geräte ein VdS-Prüfzeichen haben; das garantiert, dass sie in kurzer Zeit und bei einer niedrigen Rauchgaskonzentration ansprechen und alarmieren; Rauchmelder sollten zusätzlich das GS- und CE-Zeichen besitzen.

Für einen Mindestschutz gilt als Faustregel: ein Rauchmelder im Flur pro Etage sowie in den Schlafzimmern – vor allem im Kinderzimmer! Um Fehlalarme zu vermeiden, achten Sie darauf, dass die Rauchmelder nicht in Räumen eingesetzt werden, in denen Wasserdampf oder eine hohe Rauch-/Staubbelastung vorkommen kann.

Die handlichen Geräte lassen sich auch ohne handwerkliches Geschick an der Zimmerdecke montieren.



September 2012

Ersthelfer-Defibrillator bei Ihrer Freiwilligen Feuerwehr Otterfing

 



Wir haben in der Ausgabe Juni über die neue gemeinsame
Notrufnummer 112 für Feuerwehr, Rettungsdienst und Notarzt berichtet. Sollte
aufgrund anderer Notfalleinsätze ein Eintreffen des nächstgelegenen
Rettungsdienstes am Einsatzort innerhalb von 10 Minuten nicht möglich sein,
wird sofort die örtliche Feuerwehr alarmiert. Seit Mai ist auch die Freiwillige
Feuerwehr Otterfing vom Förderverein- Notfallmedizin Holzkirchen mit einem
Defibrillator, mit einem Ersthelfer-Notfallrucksack im Gesamtwert von 3000 €
ausgerüstet worden. Der Defibrillator soll mit Elektroschocks den Herzschlag
anregen. Mit regelmäßigen Schulungen (siehe Bild unten) werden die Männer der
FFW Otterfing für den Einsatz fachkundig ausgebildet. Die Freiwillige Feuerwehr
Otterfing bedankt sich beim Fördervereins Notfallmedizin Holzkirchen, vertreten
durch die Vorsitzende Frau Elfie von Khreninger, für die großzügige Anschaffung.

Von Links: 2. Kommandant Franz Huber, 1. Kommandant Markus Kirmayr,

1. Vorsitzende Elfie von Khreninger des Fördervereins Notfallmedizin Holzkirchen, Kreisbrandinspektor Anton Riblinger

August 2012

Das sind wir- Otterfings Helfer von morgen!

 

Am 19.04.2012 kamen unsere Nachwuchskräfte zur Ausbildung im
feuerwehrtechnischen Dienst zusammen. Sie haben sich für ein sinnvolles Hobby
entschieden; ein Hobby, bei dem man viel lernt, sich sozial engagiert und auch der
Spaß nicht zu kurz kommt. Was machen sie? Im Vordergrund der Aktivitäten steht
selbstverständlich die Ausbildung zum Feuerwehrmann. Zu diesem Zweck treffen
sie sich jeden Monat zur Jugendausbildung. Die Grundausbildung besteht im Wesentlichen aus drei Teilen: Brandbekämpfung, technische Hilfeleistung und erste Hilfe. Wobei der Schwerpunkt auf die Brandbekämpfung und der technischen Hilfeleistung liegt. Die Grundausbildung erfolgt auf Grundlage der jeweiligen geltenden rechtlichen Bestimmungen zum Truppmann, sie stellt die Mindestforderung dar. Die Ausbildung vermittelt die Übernahme der

Truppmannfunktion im Lösch-und Hilfeleistungseinsatz. Zum Abschluss wird jeweils ein schriftlicher Test über den gesamten Stoff abgelegt. Dann scheiden sie endgültig aus der Jugend aus und werden ohne Einschränkungen in den Einsatzdienst übernommen. Die Ausbildung leitet der Zugführer Sepp Killer. Wir freuen uns auf die neuen Helfer und wünschen ein gutes Gelingen in der Grundausbildung.

Vorne links nach rechts: 2. Komandant Franz Huber, 1.Komandant Markus Kirmayr, Lukas Mang,Maximilian Riblinger, Philipp Hüppe, Maximilian Frisch, Georg Kirmayr, Michael Schlickenrieder, Moritz Heitkamp, Zugführer Josef Killer, Stefan Groll (nicht im Bild)