Berichte 2013

Dezember 2013

Die Jugendgruppe absolvierte die erste Leistungsprüfung im Löschwassereinsatz

© Freiwillige Feuerwehr Otterfing

Am Freitag 25.10.13 haben zwei Jugendgruppen der Freiwilligen Feuerwehr Otterfing die Leistungsprüfung bestanden, die von den Schiedsrichtern Anton Riblinger, Peter Kornbichler und Markus Kirmayr abgenommen wurde. Ebenfalls an der Prüfung teilgenommen haben in der ersten Gruppe Franz Huber als Gruppenführer und Maschinist Florian Mang, in der zweiten Gruppe Sebastian Zwick als Gruppenführer und Maschinist Christoph Bucher, die somit ihr Löschwasserabzeichen in Gold ( F.Huber), Gold-Grün(F.Mang und S.Zwick) und Gold-Blau (C.Bucher)erreicht haben.

Ihr Abzeichen in Bronze (Stufe 1) haben erhalten: Stefan Groll, Andreas Hanzl, Georg Kirmayr, Benedikt Lex, Maximilian Klein, Lukas Mang, Moritz Heidkamp, Thomas Reiter, Stefanie Huber, Maximilian Riblinger, Michael Schlickenrieder.

 

Wir haben einen Film über die Prüfung gedreht.

November 2013

Technische Hilfeleistungsprüfung erfolgreich bestanden

Die Leistungsprüfung orientiert sich am täglichen Einsatzgeschehen der Feuerwehren.

Grundsätze der Leistungsprüfung

Die Leistungsprüfung dient der Vertiefung und dem Erhalt der Kenntnisse in

„Einheiten im Lösch- und Hilfeleistungseinsatz“. Sie wird im Rahmen der

9- Mann-Besatzung abgelegt. Die gründliche Ausbildung jedes einzelnen Teilnehmers ist deshalb wichtigste Voraussetzung für die Teilnahme an der Leistungsprüfung. In der vorbereitenden Ausbildung liegt der Hauptwert der Leistungsprüfung. Ihr Ziel ist nicht die „Rekordzeit“, sondern die Leistung der Gruppe, die sich aus Arbeit und Zeit zusammensetzt. Die Arbeit der Feuerwehr muss zwar schnell, aber auch geordnet und fehlerfrei ablaufen. Um diese Leistung zu erreichen, wird eine Höchstzeit festgelegt, die von jeder gut ausgebildeten Gruppe bei einwandfreier Arbeit erreicht werden kann. Bei Überschreitung der Höchstzeit ist die Leistungsprüfung nicht bestanden auch wenn beispielsweise eine Gruppe fehlerfrei gearbeitet hat. Ihre Leistung ist damit ungenügend, weil ihre Arbeit zwar befriedigt, aber nicht in der erfüllbaren Zeit ausgeführt wurde. Mängel bei Befehlsgebung, Kommandos, Ausführung und Ausrüstung werden mit Fehlerpunkten belegt. Die Fehler werden um so höher bewertet, je mehr sie Mannschaft, betroffene Personen oder den Einsatzerfolg gefährden würden.

 

Wir haben einen Film über die Prüfung der technischen Hilfeleistung gedreht.

Oktober 2013

Was ist eine Rettungskarte?

Moderne Autotechnik bietet mehr Sicherheit, erschwert aber teilweise die rasche Befreiung der Insassen. Wo an der Karosserie Spreizer und Schere anzusetzen sind, welche Vorsichtsmaßnahmen nötig sind, um Airbags nicht nachträglich auszulösen, ist den Einsatzkräften nicht immer bekannt. Für schnellere Rettung sorgt die vom ADAC eingeführte und als Standard gesetzte Rettungskarte. Diese soll einheitlich hinter der Fahrersonnenblende angebracht werden, bis flächendeckend in ganz Europa eine elektronische Datenübermittlung an die Unfallstelle möglich ist.

 

    Rettungskarte unbedingt hinter die Fahrersonnenblende!


1. Drucken Sie die Rettungskarte Ihres Fahrzeuges in Farbe aus, damit Problembereiche klar erkennbar sind.


2. Prüfen Sie anhand der Typbezeichnung und dem Foto, ob die ausgedruckte Rettungskarte Ihrem Fahrzeug entspricht. Es wird immer die maximal mögliche Airbagausstattung dargestellt.


3. Befestigen Sie die Rettungskarte nur hinter der Fahrer-Sonnenblende, denn dieser Ort wurde für Rettungskräfte international kommuniziert. Falten Sie sie vorher mit der bedruckten Seite nach innen, um ein Ausbleichen zu verhindern.


4. Aufkleber „Rettungskarte im Fahrzeug“ am linken oberen oder unteren Rand der Windschutzscheibe anbringen. Den Aufkleber gibt es in jeder ADAC-Geschäftsstelle. Oder fragen sie ihren Autohändler.


Rettungskarte für Ihr Automodell


Alle Hersteller und Importeure bieten mittlerweile die vom ADAC geforderten standardisierten Rettungskarten an.
Für Inhalt und Darstellung sind die Hersteller selbst verantwortlich. Dies gilt auch für die leider teilweise sehr hohen Dateigrößen.
Die Rettungskarte kann Aktualisierungen unterliegen. Sie muss dann ausgetauscht werden.

 

Um an alle Automodelle zu gelangen,

klicken Sie hier.


 

Wir haben auch ein interessantes Video eingefügt.

 

September 2013

Informationen von der Feuerwehr Otterfing!

Von März bis August hatten wir folgende Einsätze:

 

07.03.13 um 12:42 Uhr eingeklemmte Person auf der A8 Richtung München

12.03.13 um 16:41 Uhr Alarm ausgelöst durch Abgase eines KFZ in einer Tiefgarage im Gewerbegebiet Otterfing

03.04.13 um 17:00 Uhr Gefahrguteinsatz durch LKW Auffahrunfall

14.04.13 um 01:28 Uhr Brand Wohnhaus, Einsatz nicht mehr erforderlich

06.05.13 Einsatzübung: Brand eines landwirtschaftlichen Anwesens

08.05.13 Bahnhofstraße: Beseitigung eines abgebrochenen Baumasts

01.06. bis 02.06.13 Katastrophenalarm: Hochwasser im Tegernseer Tal

12.06.13 um 14:11 Uhr Mülleimerbrand in Wohnung

15.06.13 um 01:52 Uhr Meldung von der Leitstelle Rosenheim: Verkehrsunfall zwischen Otterfing und Föching

19.06.13 um 19:00 Uhr Alarmübung –Rauchentwicklung in einem Gebäude mit vier vermissten Personen

15.07.13 um 13:48 Uhr Gewerbegebiet Otterfing, Brandmeldeanlage löst Feuerwehreinsatz aus

16.07.13 um 7:27 Uhr wieder Einsatz im Gewerbegebiet Otterfing, Brandmeldeanlage

Am 18.07.13 wurden wir um 12:03 Uhr alarmiert: Verlorener Kies auf Straße in Otterfing

24.07.13 um 12:15 Uhr Meldung: Brand einer Stallung auf einem landwirtschaftlichen Anwesen

26.07.13 um 17:48 Uhr Alarm:  PKW-Brand auf der A8 Richtung München

27.07.13 um 16:09 Uhr Ölspur in Otterfing

29.07.13 um 19:11 Uhr auf der A8- rauchendes Fahrzeug war ein Fehlalarm

03.08.13 um 22:35 Uhr Baum auf der Fahrbahn auf der Dietramszellerstraße in Otterfing

03.08.13 um 22:59 Uhr Baum auf Bahngleis

04.08.13 um 00:01 Uhr Verkehrsunfall an der Otterfinger Hauptkreuzung

06.08.13 ab 21:07 Uhr Keller unter Wasser

07.08.13 um 17:07 Uhr Garage unter Wasser

21.08.13 um 18:15 Uhr Massenkarambolage: Drei Frauen schwer verletzt

27.08.13 um 15:01 Uhr Brandmeldeanlage löste Feuerwehreinsatz aus

29.08.13 um 11:30 Atrium Holzkirchen: Brandmeldeanlage löste Feuerwehreinsatz aus

 

Die ausführlichen Berichte mit Bildern können Sie unter: Einsätze 2013 einsehen. 

Außerdem haben wir auch Bilder vom Dorffest gemacht, an dem alle 14 Ortsvereine beteiligt waren. Um die Bilder zu sehen, klicken Sie hier.

August 2013

Am 19.06.13 um 19:00 Uhr gab es eine Alarmübung: Rauchentwicklung in einem Gebäude mit vier vermissten Personen.

Die Feuerwehr Otterfing konnte vor dem Abriss des Bodahaus dieses zu Übungszwecken benützen. Dazu wurde in dem Haus ein Brand simuliert. Starke Rauchentwicklung, die mit Disconebel hergestellt wurde, erschwerte die Rettung von vier im Haus verbliebenen Personen. Am Ende konnten aber alle Personen gerettet werden. Die Feuerwehr Otterfing wurde bei dieser Übung von den Feuerwehren Holzkirchen, Föching und des BRK- Holzkirchen unterstützt. Dazu gibt es unter Einsätze einige Bilder.

 

Es wurde wie im Ernstfall mit Meldeempfänger (Piepser) und Sirene alarmiert. Allerdings wurde die Alarmierung erschwert, da an diesem Tag die Sirene nicht funktionierte. Auch bei der Nachalarmierung ging sie nicht. Jeden Monat werden beim Probealarm die Piepser und, wie Sie es kennen, die Sirenen überprüft. Oft werden wir gefragt, warum die Sirene trotz Besitzes eines Piepsers gehen? Bei großen Ereignissen, bei denen viele Feuerwehrmänner gebraucht werden, erfolgt die Alarmierung mit Piepser und Sirene. So erfahren auch diejenigen Kameraden von dem Einsatz, die keinen Piepser besitzen oder ihn aufgrund anderer Geräuschkulissen nicht hören.

Deshalb wäre es auch sinnvoll, wenn es im Ort eine zweite Sirene geben könnte, damit so ein Fall wie es in der Übung passiert ist, nicht wieder vorkommt. Im Ernstfall ist dann wenigstens eine Sirene zu hören, sollte die andere aus technischen Gründen nicht funktionieren.

Wir sind gerade dabei mit der Gemeinde einen geeigneten Standort für eine zweite Sirene zu finden. Ideal wäre es im Bereich Holzham oder Palnkam. Wer eine Idee hat und helfen kann, soll sich bitte bei der Gemeinde melden.

Zwei Führungskräfte aus der Feuerwehr Otterfing sind in der Feuerwehr Landkreisführung aufgestiegen.

Anton Riblinger war bisher Kreisbrandinspektor (KBI) und übernimmt ab Juli 2013 das oberste Amt als Kreisbrandrat (KBR). Unser 1.Feuerwehr Kommandant Markus Kirmayr ist ab Juli auch zusätzlich Fach- Kreisbrandmeister(KBM) für Jugend - und Öffentlichkeitsarbeit im Landkreis Miesbach.

Der neue KBI für unser Inspektionsgebiet 2 ist Andreas Schwabenbauer aus Holzkirchen, sein Stellvertreter KBM Ralph Benda.

Wir wünschen unseren Führungskräften viel Erfolg und viel Glück.

                    Anton Riblinger                                     Markus Kirmayr

                     Kreisbrandrat                                   1. Kommandant und

                                                                              Kreisbrandmeister

Juli 2013

01.06. bis 02.06.13 Katastrophenalarm: Hochwasser im Tegernseer Tal

Die Feuerwehr Otterfing wurde am 01.06. um 13:00 Uhr nach Bad Wiessee zur Unterstützung beim Abfüllen der Sandsäcke gerufen. Zeitgleich wurden die befüllten Sandsäcke mit dem Fahrzeug 81/1, einem Versorgungs-LKW, an verschiedene Standorte im Tegernseer Tal geliefert.

Auch am 02.06.13 wurden Sandsacktransporte durchgeführt. Gegen 20:00 Uhr wurden weitere Fahrzeuge-21/1 und 14/1- zur Unterstützung nach Tegernsee gerufen. Insgesamt waren alle Feuerwehren aus dem Landkreis Miesbach beim Hochwasser-Einsatz. Die Feuerwehr Otterfing war insgesamt an 2 Tagen ca. 33 Stunden im Einsatz.

306 Personalstunden

853 Fahrzeugkilometer

62 Fahrzeugstunden

88 Paletten Sandsäcke geliefert

 

Ein kurzes Video auf der Homepage zeigt die Arbeiten:

11.05.13 Jugendleistungsprüfung erfolgreich bestanden

Unsere Jugendgruppe hat mit 80 weiteren Jungen und Mädchen aus dem Landkreis Miesbach an der Jugendleistungsprüfung in Hausham teilgenommen.

Die Leistungsprüfung dient dem Nachweis der Grundkenntnisse der Feuerwehr-

Dienstvorschrift „Einheiten im Lösch- und Hilfeleistungseinsatz”, der

Gerätekunde und der Unfallverhütungsvorschriften. Dazu haben wir auch ein kurzes Video gedreht. Die Otterfinger Feuerwehrkameraden gratulieren der Jugendgruppe.

Juni 2013

Diesen Monat informieren wir Sie über die Atemschutzgeräteträger. Dazu haben wir Herrn Stefan Posselt, unseren Atemschutzleiter bei seiner Arbeit begleitet.

© Freiwillige Feuerwehr Otterfing

 

Stefan Posselt (siehe Abbildung) erklärt die Ausrüstung bei einer Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger!

Was ist ein Atemschutzgeräteträger?

 

Das Tragen von Atemschutzgeräten soll bei der Arbeit oder Rettung

  • verhindern, dass Atemgifte eingeatmet werden
  • ermöglichen, in einer Umgebungsatmosphäre ohne Sauerstoff zu arbeiten.

Haupteinsatzgebiet von Atemschutzgeräten ist der Bereich des Arbeitsschutzes für Brände, Gasaustritt und Gefahrgutstoffe.

Bevor man Atemschutzgeräteträger wird, muss man eine 2 -jährige Grundausbildung zum Truppmann/ Feuerwehrmann absolviert haben. Danach wird der ausgebildete Feuerwehrmann, der sein 18. Lebensjahr vollendet hat, zu einer G-26 Untersuchung geschickt.  Bei dieser Untersuchung wird ein Belastungs- EKG, Seh- und Hörtest durchgeführt. Diese arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchung darf nur von Ärzten mit der entsprechenden Zulassung durchgeführt werden. Nach der Untersuchung wird der Arzt entscheiden ob der Feuerwehrmann eine gültige G- 26  Bescheinigung erhält. Die Untersuchung wird alle 3 Jahre wiederholt. Nach der ersten erfolgreichen G-26 -Untersuchung kann ein Feuerwehrmann die Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger beginnen. Die Ausbildungszeit beträgt 23 Stunden. Zur Unterscheidung  tragen die ausgebildeten Atemschutzgeräteträger ein „A“ auf dem Helm  (siehe Abbildung).

© Freiwillige Feuerwehr Otterfing

 

 

Auf unserer Homepage unter: Einsätze 2013 finden Sie Bilder von einem Einsatz mit Atemschutz.


Ebenso ist ein kurzer Film zu sehen, den wir bei einer Übung gedreht haben.


 

Nach jeder Übung oder jedem Einsatz müssen die Geräte gewartet werden. Die Atemschutzmasken werden gereinigt, geprüft und die Atemluftflaschen wieder gefüllt. Nicht nur die Ausbildung, sondern auch die Nacharbeiten benötigen viele Stunden, die die Feuerwehrmänner in ihrer Freizeit leisten.


Wer die Feuerwehr unterstützen will, kann dies jederzeit tun. Sie können als Mitglied mit nur 10,-€ (gerne mehr) pro Jahr vieles bewirken. Auch Neubürger, die in ihrem alten Wohnort bei der Feuerwehr waren und wieder aktiv werden wollen, sind herzlich willkommen. 

Für Fragen erreichen Sie uns am Besten unter: Kontakt


Um Mitglied zu werden, gehen Sie ebenso auf: Mitglied werden und drucken das Formular aus. Bitte ausfüllen und in den Briefkasten der Feuerwehr Otterfing, Münchner Str. 19 einwerfen.


Am 22.06.13 findet unsere Johannifeier statt. Dazu laden wir die Mitglieder und Aktive mit Partner herzlichst ein. Beginn: 20:00 Uhr bei Fam. Pallauf in der Kreuzstraße.

Mai 2013

Was macht die Feuerwehr wenn ein Haus mit Photovoltaik-Anlage brennt?

                                                                      Nur zuschauen?

                                                       Kontrolliert abbrennen lassen?

                                                                Löschangriff starten?

 

                                       Natürlich werden wir einen Löschangriff starten.

 

Bei einem Brand an einer Photovoltaik-Anlage (PV-Anlage) sind in der Regel Spannungen bis 1000 V an den Gleichstromleitungen vorhanden. Die Feuerwehren sind für Brände an elektrischen Anlagen ausgebildet. Bei einem Brand müssen bestimmte Abstände mit den Strahlrohren eingehalten werden. Bei einem C-Strahlrohr, welches in der Regel verwendet wird, ist der Mindestabstand zu einer elektrischen Anlage bis 1000 V bei Vollstrahl 5m und bei Sprühstrahl 1m. Eine große Gefahr geht von herab hängenden Leitungen aus bei denen die Isolation beschädigt ist. Eine weitere Gefahr geht von der PV-Anlage bei Hochwasser aus. Ist der Wechselrichter im Keller montiert und der Keller unter Wasser (z.B. durch einen Rohrbruch) kann dieser in der Regel nicht frei geschalten werden. Gleichspannungs-Trennschalter sind oft erst vor dem Wechselrichter eingebaut. Die überfluteten Bereiche dürfen erst nach Freischalten betreten werden. Dies ist nur durch eine Elektrofachkraft möglich.

Um bei einem Einsatzfall möglichst schnell helfen zu können, wären Informationen von den Anlagebetreibern sehr hilfreich.



© Freiwillige Feuerwehr Otterfing

Die Anlagenbetreiber sollten den Feuerwehren folgende Informationen geben können:

 

-          Ist eine PV- Anlage vorhanden?

-          Wo sind die Freischaltstellen, Wechselrichter?

-          Wo sind die Leitungen von den Modulen zu den Wechselrichtern verlegt?

-          Sind Akkumulatoren vorhanden?

-          Wo sind die Sicherungskästen?

-          Welche Anlageteile sind betroffen?

-          Ist ein Übersichtsplan vorhanden?

 

Anbei weitere Informationen von der DGUV.

     Klicken Sie hier

 

 

Am 06.06.2013 findet im Otterfinger Hof eine Informationsveranstaltung zum Thema PV-Anlagen bei Bränden statt. Beginn ist um 19.30 Uhr. Dort können Fragen zum Thema beantwortet werden.



April 2013

Informationen von der Feuerwehr Otterfing!

In diesem Monat informieren wir über Neuerungen auf unserer Homepage mit zwei Filmen, die anlässlich zweier Alarmübungen von uns aufgenommen wurden. Damit möchten wir demonstrieren, wie wir uns für den Ernstfall fortbilden. Damit Sie die Filme sehen können, klicken Sie auf unserer Homepage auf den Link von Youtube.

Auch in den sozialen Netzwerken sind wir seit kurzem vertreten. Besuchen Sie sowohl die Freiwillige Feuerwehr Otterfing als auch unsere Jugendfeuerwehr auf Facebook und auf weiteren Sozialen- Netzwerken.

                                              

Von Januar bis 28.03.13 hatten wir folgende Einsätze:


08.01.2013 um 14:11 Uhr Einsatz im Gewerbegebiet Otterfing, Brandmeldeanlage löst Feuerwehreinsatz aus


09.01.2013 um 08:11 Uhr Verkehrsunfall, Zusammenstoß zweier PKW auf der MB 5 zwischen Otterfing und Steingau- Landkreis Bad Tölz


10.01.13 um 4:29 Uhr Sprinter auf der BAB überschlagen


10.01.13 um 18:02 Uhr Einsatz im Gewerbegebiet Otterfing, Brandmeldeanlage löst Feuerwehreinsatz aus


16.01.13 um 14:50 Uhr wurde die Feuerwehr Otterfing wegen einer Ölspur gerufen


26.01.13 um 12:16 Uhr Autobahneinsatz A8, 2 PKW beteiligt


31.01.13 um 12:09 Uhr Feuerwehr Otterfing wird zu einer Türöffnung gerufen


31.01.13 um 18:35 Uhr Alarmierung Baum über die Straße


09.02.2013 um 18:39 Uhr, Alarmierung zu einem Kaminbrand in einem Einfamilienhaus


18.02.13 um 08:04 Uhr Alarmmeldung durch die Leitstelle Rosenheim: Person in Wohnung, Wohnungsöffnung durch Feuerwehr Otterfing erforderlich


Am 23.02.13 um 12:20 Uhr Einsatz im Gewerbegebiet Otterfing, Brandmeldeanlage löst Feuerwehreinsatz aus


03.03.2013 um 6:51 Uhr Einsatz: Großtierrettung auf einem landwirtschaftlichen Anwesen


07.03.13 um 12:42 Uhr eingeklemmte Person auf der A8 Richtung München


12.03.13 um 16:41 Uhr Alarm ausgelöst durch Abgase eines KFZ in einer Tiefgarage im Gewerbegebiet Otterfing


Die ausführlichen Berichte mit Bildern sehen Sie unter Einsätze 2013 .



März 2013

RETTUNGSGASSE bilden auf Autobahnen und Schnellstraßen

Liebe Autofahrerinnen und Autofahrer,

immer wieder werden wir bei unseren Einsatzfahrten auf der Autobahn durch den bereits stehenden oder noch langsam fließenden Verkehr stark abgebremst, weil viele Autofahrer keine Rettungsgasse bilden. Wir möchten hierzu einen aufklärenden Beitrag leisten damit wir zukünftig noch schneller zum Unfallort vorfahren können. Bei Stau auf der Autobahn oder beim Hinweisschild „Verkehrsunfall“ sollten Sie bereits bevor die Einsatzfahrzeuge kommen immer eine Rettungsgasse bilden. Wie verhalte ich mich richtig, wenn sich ein Einsatzfahrzeug mit Blaulicht und Martinshorn auf Autobahnen hinter mir nähert?
Hier geben wir Ihnen wertvolle Tipps, sodass Sie in solchen Situationen richtig
reagieren können und die Einsatzkräfte nicht wertvolle Sekunden verlieren.



Keine Panik bei Blaulicht und Martinshorn!



Bewahren sie Ruhe! Orientieren sie sich: Woher kommt
das Signal? In welche Richtung bewegen sich die Einsatzfahrzeuge? Wie viele
Fahrzeuge sind es? Möglicherweise folgen weitere Fahrzeuge!



Beachten sie folgende Verhaltenstipps:

  • Auf einspurigen Fahrbahnen fahren alle Fahrzeuge nach rechts an den
    jeweiligen Straßenrand!
  • Fährt ein Einsatzfahrzeug auf gleicher Höhe, Geschwindigkeit
    verringern und Einsatzfahrzeug einscheren lassen.
  • Bei entgegenkommenden Einsatzfahrzeugen nach rechts ausweichen, Tempo
    verringern und notfalls anhalten.
  • Vor einer roten Ampel nach rechts ausweichen und ggf. über die
    Haltelinie in die Kreuzung einfahren, wenn dies der Verkehr zulässt. Schon
    ein Meter kann nachfolgenden Fahrzeugen das Rangieren ermöglichen und dem
    Einsatzfahrzeug so freie Fahrt bieten.
  • Auch Fußgänger und Radfahrer müssen Einsatzfahrzeuge passieren lassen
    und dabei auf eigene Vorrechte verzichten.
  • Immer den Blinker setzen, um den Einsatzfahrzeugen anzuzeigen, in
    welche Richtung man Platz schaffen will, dabei auf andere
    Verkehrsteilnehmer achten.
  • Starten sie vor Unfallstellen keine „wilden Wendemanöver“, den
    anfahrenden Einsatzfahrzeugen könnte hierdurch die Anfahrt zur
    Einsatzstelle blockiert werden.

Folgende Tipps gelten für zwei- bzw. dreispurige Autobahnen:

  • Auf zweispurigen Autobahnen ist zwischen den Fahrspuren die Rettungsgasse
    zu bilden.
  • Bei einer dreispurigen Autobahn ist zwischen der mittleren und der
    linken Spur Platz eine Rettungsgasse für die Einsatzfahrzeuge zu schaffen.
    Sehen Sie sich das Video an.
  • Schon bei beginnendem Stau genügend Abstand halten, damit man
    gegebenenfalls zur Seite ausweichen und die Rettungsgasse bilden kann.
  • Den rückwärtigen Verkehr durch Rückspiegel und Seitenspiegel
    beobachten und vorsichtig zur Seite fahren.
  • Aufmerksam bleiben, auch wenn schon Einsatzfahrzeuge vorbeigefahren
    sind. Oftmals folgen weitere Fahrzeuge, wie z. B. der Abschleppdienst. Wer
    die Rettungsgasse nicht vorschriftsmäßig bildet, muss mit einem
    Verwarnungsgeld rechnen.
  • Standspur frei halten. Der Standstreifen muss ebenfalls wie die
    Rettungsgasse frei bleiben. Die Vorschriften gelten ebenso für
    Motorradfahrer.

Rechtliche Grundlage



Der Gesetzgeber hat Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst
und anderen Hilfsdiensten in der Straßenverkehrsordnung (StVO) im Paragraph 38
ein sogenanntes Wegerecht eingeräumt, wenn höchste Eile geboten ist, um
Menschenleben zu retten, schwere gesundheitliche Schäden abzuwenden, um eine
Gefahr der öffentlichen Sicherheit oder Ordnung abzuwenden, um flüchtige
Personen zu verfolgen und um bedeutende Sachwerte zu erhalten. Blaulicht und
Martinshorn gemeinsam gewähren einem Einsatzfahrzeug das Wegerecht, was
bedeutet, dass andere Verkehrsteilnehmer sofort freie Bahn zu schaffen haben.

 

Februar 2013

Jahresbericht 2012 der FF Otterfing

Ein kurzer Rückblick:



Am 17.02.2012 ist unser zweiter Feuerwehrvorstand und Gruppenführer Georg Maier im Alter von 44 Jahren nach schwerer Krankheit gestorben. Georg hat sehr viel Zeit und Kraft in unsere Feuerwehr investiert. Er hat sich jahrelang um die Pflege der Atemschutzgeräte und die Atemschutzwerkstatt gekümmert. Auch hat er als Atemschutzausbilder vielen den Umgang mit den Atemschutzgeräten gelernt. Er war bei unzähligen Übungen und Einsätzen dabei und immer ein verlässlicher Feuerwehrkamerad, den wir alle sehr vermissen. Leider verstarben 2012 weitere 3 Kameraden von der Freiwilligen Feuerwehr Holzkirchen: Andreas Raßhofer, Rudolf Gerstl und Alfons Griesberger. Mit der FF-Holzkirchen und viele anderen Wehren haben wir enge Verbindungen. Wir werden diese vier Kameraden in würdevoller Erinnerung behalten.

Im Jahr 2012 ist unseren Feuerwehrkameraden wieder einiges abverlangt worden. Es waren Brände, schwere Verkehrsunfälle und noch vieles mehr dabei (siehe unten). Auch wurde in 2012 wieder fleißig geübt. Es waren Objektübungen, eine Bahnerdungsübung, Erste Hilfe Kurse und natürlich unsere Monatsübungen mit dabei.

Den Jahresrückblick können Sie unter Einsätze 2012 einsehen.

 

Mannschaftsstärke:

Die Gemeinde Otterfing verfügt derzeit über 67 aktive Feuerwehrmänner und 8 Feuerwehranwärter. Von den 67 Feuerwehrmännern sind 28 Atemschutzgeräteträger mit gültiger ärztlicher Untersuchung.

 

Übungen und Einsätze im Jahr 2012:

 

Übungsaufstellung

Einsatzaufstellung

Monatsübungen 17x

Übungen der Feuerwehranwärter 9x

Atemschutzübungen 6x

Maschinistenübungen 7x

Bahnerdungsübung 1x

Katastrophenschutzübung 1x

Übungen der Gruppenführer 4x

Objektübungen 2x

Bewegungsfahrten 18x

Sonstige Übungen 9x

Verkehrsunfälle 10x

Parkplatzdienst/ Straßensperren 5x

Ölspuren 2x

Keller unter Wasser 3x

Fehlalarm, Einsatz nicht erforderlich 14x

Insekten 2x

Brände 5x

Baum über Fahrbahn 9x

Sondereinsatz 6x

Brandmeldeanlagen 6x

 

 

Übungen

Gesamt

Übungs- stunden

Einsätze

Gesamt

Einsatz- stunden

2012

74

1535

62

1096

 

Auch dieses Jahr wurden wieder zahlreiche Mitglieder und aktive Feuerwehrmitglieder geehrt.

 

10 Jahre aktiver Feuerwehrmann:

Martin Beilhack, Maximilian Huber, Hans Kirmayr, Stefan Kirmayr, Matthias Klein, Florian Mang, Stefan Obermeier, Markus Ott, Helmut Richter, Ludwig Schlickenrieder und Georg Thalmaier

 

25 Jahre aktiver Feuerwehrmann:

Max Klaus, Hans Lechermann und Florian Rothbauer

 

30 Jahre aktiver Feuerwehrmann:

Lampert Maier

 

40 Jahre aktiver Feuerwehrmann:

Herbert Fröhlich, Hans Kaiser und Jakob Eglseder

 

Ehrungen der Vereinsmitglieder

 

40 Jahre Feuerwehrmitglied:

Jakob Eglseder, Herbert Fröhlich, Kurt Haffner, Hans Kaiser sen., Anton Killer, Manfred Kirschner, Peter Pawlik, Josef Roth und Anton Thoma sen.

 

50 Jahre Feuerwehrmitglied:

Martin Huber, Balthasar Kirmayr, Johann Sarreiter, Max Pusl, Johann Schmid und Andreas Thalmaier

 

60 Jahre Feuerwehrmitglied:

Lampert Maier sen. und Siegfried Pospiech

 

 

Außerdem wurden heuer der 1. und 2. Vorstand, so wie die Revisoren neu gewählt.

  1. Vorstand Hans Thoma
  2. Vorstand Bernhard Klaus

Revisoren: Konrad Eder und Florian Rothbauer

Die neu gewählte Vorstandschaft können sie unter Vorstandschaft einsehen.

 

Wir bedanken uns bei unserem ehemaligen 1.Vorsitzenden Georg Thalmaier für die gute Zusammenarbeit und wünschen ihm weiterhin alles Gute als aktiver Feuerwehrmann.





                                                                                                  Foto: Herbert Kölbl

Auf dem Foto von links:

2.Kommandant Franz Huber, Andreas Thalmaier, 1.Kommandant Markus Kirmayr, 1.Bürgermeister Jakob Eglseder, Max Pusl, Maximilian Huber, Peter Pawlik, Hans Lechermann, Lampert Maier sen., Manfred Kirschner, Lampert Maier, Anton Thoma sen., Kurt Haffner, Markus Ott, Helmut Richter, Herbert Fröhlich, Hans Kaiser sen., Florian Mang, Balthasar Kirmayr, Ehemaliger 1. Vorsitzender Georg Thalmaier, Neuer 1. Vorsitzender Hans Thoma und 2. Vorsitzender Bernhard Klaus

 





Januar 2013

Die Jugendfeuerwehr Otterfing hat am Wissenstest 2012 erfolgreich teilgenommen.

 

Das Thema war die Fahrzeugkunde

 

Die Wissenstest-Aktion der staatlichen Feuerwehrschule und der Jugendfeuerwehr Bayern ist auch in der FF Otterfing ein fester Bestandteil zur Vermittlung von feuerwehrtechnischem Wissen in der Jugendfeuerwehr.

Die Vorbereitung auf den Wissenstest verteilt sich über das ganze Jahr, was der eigentliche Sinn dieser Aktion ist.

 

Die Jugendlichen sollen im Rahmen der Vorbereitung auf den Wissenstest folgende Lernziele erreichen:

  • Wissen, welche Merkmale Feuerwehrfahrzeuge haben
  • Die wichtigsten Feuerwehrfahrzeuge und ihre Verwendungsmöglichkeiten kennen
  • Die Besonderheiten der Löschfahrzeuge der eigenen Feuerwehr kennen
  • Feuerwehrtechnische Beladung unfallsicher entnehmen und verladen können

 

Der Test wurde am 17. und 30.11.12 in Holzkirchen vom Kreisjugendwart mit weiteren teilnehmenden Jugendgruppen aus dem Landkreis abgenommen.

 

Bestanden haben den Test von der Jugendfeuerwehr Otterfing mit

Stufe I – Bronze: Moritz Heitkamp, Georg Kirmayr, Michael Schlickenrieder, Maximilian Riblinger, Maximilian Frisch, Lukas Mang, Stefan Groll.

Mit Stufe III – Gold: Felix Döhla

 

Wer in 2013 sechzehn Jahre wird und auch bei der Otterfinger Jugendfeuerwehr mitmachen möchte, der meldet sich unter Kontakte.

 

Die Grundausbildung ist umfangreich und dauert ca. zwei Jahre, sie wird mit der Prüfung zum Truppmann beendet. Die FF Otterfing gibt den Interessenten die Möglichkeit, bei den Ausbildungsveranstaltungen der Jugendfeuerwehr ab Januar 2013 mehrmals vorher zu „schnuppern“, bevor in Erwägung gezogen wird, der FF Otterfing beizutreten. Für die Eltern und Bewerber findet auch durch die Kommandanten noch ein Infoabend statt.





© Freiwillige Feuerwehr Otterfing

                                      Berichte 2012

 

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